Stadtratsticker Oktober 2026

26. Oktober 2026

SPD-Stadtratsticker zur Sitzung am 22.10.2026

LIDL-Markt am nördlichen Stadtrand

Wärmenetz in der Fernwasserstraße

Referenten

Bericht des Bürgermeisters

LIDL-Markt am nördlichen Stadtrand:

Vom Planer wurden die eingereichten Änderungswünsche, soweit sinnvoll und möglich, eingearbeitet. SPD-Stadtrat W. Barz kritisierte die Änderungswünsche der Bürgerliste, da dieser Antrag zu einer weiteren Verzögerung führte, und die meisten Punkte bereits vom vorherigen Stadtrat diskutiert und berücksichtigt wurden. Dies bedeute ein Misstrauensvotum gegenüber dem Vorgänger-Gremium. Nach längerer Diskussion bat SPD-Stadtrat B. Schurz um Abstimmung. Diese erfolgte mit großer Mehrheit.

Wärmenetz in der Fernwasserstraße:

Die Planungen sind fortgeschritten, Es gibt aber nur 9 Abnehmer, wodurch der Abnahmepreis bei 13,5 Cent / kwh brutto liegen würde.

Stadtrat Schurz sieht das Wärmenetzprojekt in seiner derzeitigen Form kritisch. Bei Investitionskosten von rund 4 Millionen Euro und lediglich neun Abnehmern ergibt sich rechnerisch ein Betrag von rund 440.000 Euro pro Anschluss. Dabei stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Projekts und dem Verhältnis von Kosten und Nutzen.

Gerade private Haushalte benötigen Planungssicherheit. Wer seine Heizung aufgrund eines Defekts kurzfristig ersetzen muss, kann nicht auf einen möglichen späteren Anschluss an das Wärmenetz warten. Diese Haushalte werden sich daher häufig für eine eigene Heizlösung entscheiden und stehen damit auf absehbare Zeit als potenzielle Abnehmer nicht mehr zur Verfügung. Schurz betont deshalb, dass neben den Investitionskosten auch die langfristige Auslastung und die tatsächlichen Anschlussmöglichkeiten kritisch geprüft werden müssen.

Stadtrat Barz schlug die Erweiterung des Planungsgebietes um die Altstadt vor. Laut Beschluss sollen die Planungen weitergehen, und um zusätzlich Wärmeabnehmer geworben werden.

Stadtrat Schober erklärte, grundsätzlich dem Nahwärmenetz positiv gegenüberzustehen. Er befürwortete, sich nach weiteren Anschlussteilnehmern umzusehen, um in den Förderbereich des BEW zu kommen. Allerdings müsste die Stadt aufpassen, nicht unnötig Geld zu verschwenden.

Er bat darum, den Reitverein rechtzeitig zu informieren, damit sich dieser nach einem Ersatz für seinen jetzigen Reitplatz umschauen könne. Außerdem schlug er das dem Reitplatz gegenüberliegende Gelände (war schon einmal als Wohnmobilstellplatz angedacht) als Alternative für den vorgesehenen Standort der Heizzentrale zu prüfen.

Referenten:

Nach Konsens der Fraktionssprecher sollen zunächst 2 Referenten bestellt werden: Für digitale Bürgerinformation Stadtrat Höhn von der Bürgerliste, für Tourismus und Stadtmarketing Stadträtin Langmann-Götz von der CSU.

Bericht des Bürgermeisters:

Das ehemalige Einwohnermeldeamt wird zu 2 Büroräumen mit 5 Arbeitsplätzen umgebaut. Die Parksituation in der Innenstadt wird kritisch betrachtet. Ohne Parkscheibengebot droht ein Schilderwald. Das Schild am Eingang Luitpoldstraße soll stadteinwärts versetzt werden.

Bewerbungen zur Förderung von Kleinprojekten durch das Regionalbudget können gestellt werden. Näheres findet sich auf der Homepage. Das Neubaugebiet in Langensteinach ist weitgehend fertig.

Auch die Aufstockung der offenen Ganztagsschule kann bald abgeschlossen werden Die bisher nur vorläufige Fußgängerampel in der Adelhöfer Straße soll weitere 6 Monate beobachtet werden. Da die Anlage Ampelnutzungen aufzeichnet, soll danach eine Evaluation stattfinden.

SPD-Stadträtin U. Suchanka bat darum, den bei einem Unfall zerstörten Verkehrsspiegel an der Kreuzung Luitpoldstraße-Ringstraße wieder anzubringen. U. Suchanka berichtete, dass das SPD-Schaufenster in der Luitpoldstraße mehrfach beschmutzt (Eis, Eier, Farbe) wurde. Es wurde Anzeige erstattet, der Staatsschutz ermittelt. Hinweise aus der Bevölkerung sind natürlich erwünscht.

Allzeit gut informiert durch die SPD- Stadtratsfraktion

Wolfgang Barz

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